[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

.

 Ich möchte in Mannheim Gemeinderätin werden, weil:

 - ich die Stadt, in der ich lebe, mitgestalten will

- ich Verantwortung übernehmen will für die Entwicklung meiner Stadt

- ich mich für Teilhabe aller Menschen in der Stadtgesellschaft einsetze

- ich mich wohl fühle in Mannheim und dafür etwas zurückgeben will.

 Mein beruflicher / fachlicher Hintergrund:

Ich bin promovierte Kulturwissenschaftlerin, besondere Schwerpunkte in Studium und Beruf waren und sind die Themen Zusammenleben sozial und gerecht gestalten, interkulturelles Zusammenleben, Geschlechtergerechtigkeit/Frauenrechte. Seit fast 15 Jahren leite ich das Mannheimer Frauenhaus, daraus ergibt sich ein besonderes Gewicht im Aufgabenfeld „Gewalt gegen Frauen verhindern“.

 

Meine persönlichen Kompetenzen:

Neben den beruflich-fachlichen Kompetenzen ist das vor allem Mehrsprachigkeit (Türkisch, Englisch, Russisch (eingeschränkt, weil kaum praktiziert), Sprachfähigkeit in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten, hohe Einsatzbereitschaft ohne Verknüpfung mit Karrierezielen gute Vernetzung im Bereich der Träger der öffentlichen Wohlfahrt gut vernetzt, guter Zugang zu großen Teilen der türkischen Community.

 

Meine Schwerpunkte in der Kommunalpolitik:

Gern wie bisher: geschlechtergerechte Politik und Stadtentwicklung; Sicherheit und Ordnung; Soziales und Arbeit/Wirtschaft; Kontakt und Austausch mit Wohlfahrtsverbänden und kleinen freien Trägern.

 

Zum Ende der nächsten Wahlperiode im Jahr 2024 stelle ich mir für Mannheim folgende Situation vor:

Wir haben eine erfolgreiche BUGA hinter uns. Mannheim hat wieder eine/einen SPD-Oberbürgermeister/in und die SPD ist die stärkste Fraktion im GR. Die AfD ist draußen. Die Charta zur Gleichstellung von Männern und Frauen auf kommunaler Ebene ist umgesetzt. Die 17 Nachhaltigkeitsziele sind Grundlage der strategischen Ziele Mannheims und damit auch Grundlage der Haushaltsaufstellung. Wir haben ein komplett fertiges Glückstein-Quartier, Kepler-Quartier, das Columbus-Quartier mit Gewerbe ist angebunden an die Stadtstraße 38. Das Nationaltheater ist saniert, das Technische Rathaus ist gebaut, die neuen Geschwister-Scholl-Schulen sind gebaut, Wallstadt hat ein Sport- und Kulturzentrum, ein gutes und ausreichendes Kinderbetreuungsangebot ist im ganzen Stadtgebiet vorhanden und es gibt genügend bezahlbaren Wohnraum in Mannheim.

 

Veröffentlicht am 06.05.2019

Als Gemeinderat möchte ich vor allem die Stadtentwicklung voranbringen bei Energie/Umwelt-/Verkehrsthemen und dem Wohnen.

Für eine zukunftsfähige Stadt braucht die soziale Gerechtigkeit auch hier ganz besonderes Gewicht!

Bis 2024 müssen für Mannheim wichtige Entscheidungen fallen, etwa zu Nahverkehrsplan und Mobilität in der Stadt, zum Bahnknoten Mannheim, zum Klimaschutz, zur weiteren Konversion und zur Nutzung des dann Ex-Buga-Geländes.

 

Persönliches geb. 1969 in Duisburg-Hamborn, verheiratet, drei Kinder, katholisch - sorgfältig, analytisch, sachorientiert, konfliktfähig, empathisch, kommunikativ, ausdauernd

 

Ausbildung / Beruf

Umweltphysiker, Studium in Duisburg und Heidelberg, während des Studiums viele sehr unterschiedliche Jobs, 1988 - 1996 Katastrophenschutzhelfer im Deutschen Roten Kreuz, 1996 - 1998 Arbeitssuche und Weiterqualifizierungen,
Finanzierung der Familie durch gleichzeitige Tätigkeit als Nachhilfelehrer/ Versicherungsvertreter/ Betreuer eines Jugendtreffs.

1998 - 1999 Trainee und Anwendungsentwickler bei IBM-Tochter, 1999 - 2005 IT-Berater bei der PCO GmbH in Mannheim – dies 2000 und 2002 in Teilzeit zur Kinderbetreuung während Ausbildungszeiten der Ehefrau, seit 2005 Berater für Outputmanagement-Prozesse in der Energiebranche bei einer Mitarbeiter-Beteiligungs-AG, Dienstsitz Mannheim, hier auch seit 2016 Mitglied des Aufsichtsrats

 

Politische Schwerpunkte: Verkehr/Umwelt/Klima sowie Familien/Jugend/Bildung 

01.03.1987 SPD-Beitritt, bis 1991 Vorstand Jusos Duisburg–Nord,
1991 - 1994 Vorstand Juso-HSG Heidelberg, Delegierter Verkehrsausschuss Landes-ASten-Konferenz BaWü, Mitglied Studentenwerksausschuss,
Redakteur Heidelberger Blätter; Einsatz für die Einführung des Studi-Tickets und Verbesserung der Wohnsituation Studierender, 1993 - 2000 SPD Ortsverein Leimen-St. Ilgen – Gemeindebeirat, Kreisdelegierter, Einsatz für Verkehrs- und Jugendpolitik, insb. Integration jugendlicher Spätaussiedler und Radverkehrskonzept, seit 2001 SPD Ortsverein Wallstadt: intensive OV-Arbeit
in verschiedenen Funktionen, 2005 und 2008 Gründung von themenspezifischen Arbeitskreisen von Mannheimer SPD-Mitgliedern:
AK Steuerpolitik und AK Klima und Umwelt, seit 2011 Zielgruppenverantwortlicher für die Umweltverbände des SPD Kreisverbands Mannheim, seit 2016 Mitglied im Forum Stadtentwicklung der SPD Mannheim und der Fraktions-Arbeitsgruppe zu Verkehrsthemen, seit 2005 Bezirksbeirat Wallstadt, seit 2017 Sprecher der SPD-Bezirksbeiräte, Ausschussvertreter für Wallstadt in Gemeinderatsausschüssen (seit 2014 Ausschuss für Umwelt und Technik, seit 2018 zusätzlich Hauptausschuss)

 

Mitgliedschaften / Arbeit in Vereinen und Organisationen

seit 1987 Deutsches Rotes Kreuz, seit 1994 IG Metall (zuvor GEW), seit 2009 SGK (Vorstandsmitglied SGK Mannheim seit 2013), seit 2011 VdK, seit 2012 AfA, seit 2013 AWO, seit 2018 selbstaktiv,

2002-2012 im Schulhofprojekt Wallstadt verantwortlich für Sponsoring/Mittelbeschaffung im Umfang von € 120.000 von privaten Unterstützern und Stiftungen,

Gründer Vereine Umweltforum Mannheimer Agenda 21, Metropolsolar Rhein-Neckar, 100Pro Energiewende Mannheim sowie stadtmobil rhein-neckar GmbH (heute AG), seit 2014 Mitglied im Beirat der Klimaschutzagentur Mannheim für das Umweltforum, seit 2018 alleinvertretungsberechtigter Vorstand des Umweltforums Mannheimer Agenda 21 (Dachverband von 16 Mannheimer Umweltverbänden)

Veröffentlicht am 06.05.2019

geboren 1960 in Karlsruhe, verheiratet, wohnhaft seit 1985 in Wallstadt

Ausbildung/Beruf
Abitur, Studium Biologie an der TU Karlsruhe
Tätig als Assistentin der Geschäftsleitung in Einzelhandelsunternehmen Ausbilderin, Prüferin IHK Rhein-Neckar

Engagements
Stellvertretende Vorsitzende SPD OV Wallstadt,
Vorstandsmitglied Interessengemeinschaft Wallstadter Vereine, Wahlhelferin, Beirat Quartier Q 6 Q7, Beirat Max-Hachenburg-Schule

Das ist mir wichtig
Als Kandidatin der SPD vertrete ich deren soziale Grundprinzipien. Ich möchte dazu beitragen, unsere Demokratie zu erhalten und zu stärken.
Mannheim ist meine Heimatstadt, in der ich gerne lebe und mich wohlfühle. Deshalb möchte ich Verantwortung übernehmen, mich einbringen und aktiv bei der Gestaltung und Weiterentwicklung von Mannheim mitarbeiten: Für ein gerechtes und soziales Miteinander.

Ich möchte durch mehr Bürgernähe der Politikverdrossenheit entgegenwirken und mich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger, speziell auch in Wallstadt, einsetzen.
Besonders am Herzen liegen mir Sicherheit und Ordnung, Bildung und Ausbildung sowie Erhalt und Unterstützung unseres vielfältigen Kultur- und Sportangebots.

Ich mag
Wallstadt, Theater, Fußball, Gartenarbeit, Handarbeiten,
Spaziergänge am Neckarkanal

Veröffentlicht am 05.05.2019

Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich der Wallstadter Rathausplatz von seiner schönsten Seite. Gern nahmen die Wallstadterinnen und Wallstadter die Einladung des SPD-Ortsvereins zum „Maihock“ an. Viele kamen gezielt, andere ließen sich spontan von der gemütlichen Atmosphäre anlocken. Bei Freibier vom Fass und, wer mochte, auch Maibock kam man schnell miteinander ins Gespräch. Auch mit den SPD-Gemeinderatskandidatinnen und –kandidaten von der Vogelstang und aus Wallstadt, die diese Gelegenheit auch nutzen konnten, sich den Gästen persönlich vorzustellen. Ein rundum gelungener 1. Mai.

 

Veröffentlicht am 01.05.2019

Wallstadt Bezirksbeirat kritisiert erneut Mangel an Plätzen für die Kinderbetreuung / Noch keine neue Bedarfsplanung

„Pflichtaufgabe nicht erfüllt“

17. April 2019 Autor: Peter W. Ragge (pwr)


Auch der Neubau des Katholischen Kindergartens Edith Stein (hier ein Archivbild) hat das Problem der fehlenden Betreuungsplätze nicht ganz gelöst.
© prosswitz
Christel Spohni (SPD) wusste von einer „Mutter, die mit den Nerven am Ende ist, weil sie keinen Platz findet“: Erneut beschäftigte sich der Bezirksbeirat Wallstadt mit Lücken bei der Kinderbetreuung. „Wir hatten schon weitaus schlimmere Zustände, aber es gibt immer noch eine Unterdeckung“, kritisierte SPD-Sprecher Thorsten Schurse und verwies auf den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz: „Da hat die Kommune eine Pflichtaufgabe nicht erfüllt!“
Dem widersprach aber Peter Schäfer, der Leiter des Jugendamtes. „Der Rechtsanspruch bezieht sich nicht auf den Wohnort, sondern ist eine gesamtstädtische Aufgabe“. Nach dem Stand am letzten Stichtag, dem 1. Januar, gebe es in Wallstadt im Krippenbereich eine Versorgungsquote von 31,1 Prozent und neun unversorgte Babys. Beim Kindergarten liege die Versorgungsquote bei 94,3 Prozent. Den elf unversorgten Kindern stünden aber 21 freie Plätze in den Einrichtungen gegenüber, sagte Schäfer.

Zugleich stellte der Amtsleiter klar, dass „unversorgt“ nicht immer bedeute, dass das jeweilige Kind gar nicht untergekommen sei. „Es ist nur unter Umständen nicht in dem Kindergarten, den die Eltern sich wünschten, oder nicht für die gewünschte zeitliche Dauer – also etwa kein Ganztagsplatz“. Und gerade „die Nachfrage nach Ganztagesplätzen ist das Thema“, wusste Schäfer.


Personal fehlt


Das bekräftigte Christel Spohni mit einem konkreten Beispiel wie auch ein Bürger, der sich zu Wort meldete und seine Probleme schilderte. Wer etwa außerhalb von Mannheim arbeite und auf den Öffentlichen Personennahverkehr angewiesen sei, habe schon Probleme, bei einer Ganztagsbetreuung seinen Nachwuchs rechtzeitig abzuholen. „Die Politik fordert doch immer flexible Arbeitszeiten, aber die Kindergärten sind nicht darauf ausgelegt“, kritisierte er. „Es wäre schon viel gewonnen“, meinte er, wenn man die vorhandenen Einrichtungen einfach länger öffne.


„Aber oft ist auch die Fachkräftegewinnung der Knackpunkt“, entgegnete da Raymond Fojkar, Stadtrat der Grünen. Er erinnerte daran, dass bereits bei der Wallstater Bezirksbeiratssitzung im Januar die Leiterin des katholischen Kinderhauses Edith Stein geschildert habe, wie sehr ihr Mitarbeiter fehlen. „Daran hängt es oft“, bekräftigte die Sitzungsleiterin, SPD-Stadträtin Claudia Schöning-Kalender.


Wer in Einzelfällen Probleme habe, könne sich an die „Servicestelle Eltern“ wenden, informierte Peter Schäfer auf Anfrage der CDU-Bezirksbeiräte Martin Dubbert und Rüdiger Löb. Die versuche, freie Plätze in anderen Stadtteilen zu vermitteln. Zudem suche die Stadt weiter Angebote zur Kindertagespflege (KTP). Da seien in Wallstadt aktuell drei Personen tätig, die in ihrem eigenen Haushalt insgesamt elf Plätze (Teilzeit- und Vollzeitplätze) anbieten. Ab September würden drei Plätze im Krippenbereich frei. Kindertagespflege in anderen Räumen als Privathaushalte gebe es derzeit in Wallstadt nicht.
Hoffnung auf Neubau oder Erweiterung bestehender Kindergärten in Wallstadt konnte Schäfer den Bezirksbeiräten nicht machen. Zwar sei eine neue Bedarfsplanung vorgesehen, so der Amtsleiter. Eine wesentliche Grundlage stelle die Bevölkerungsprognose der kommunalen Statistikstelle bis zum Jahr 2038 dar.


Die habe zwar ursprünglich im Frühjahr beschlossen und veröffentlicht werden sollen, doch das sei „bisher nicht erfolgt“, so Schäfer: „Wir hängen da etwas in der Schleife“, räumte er ein. Man müsse das dann aufbereiten und werde sowohl gesamtstädtisch als auch stadteilbezogen festlegen, was fehle. „Und dann muss man sehen, was personell möglich und finanziell leistbar ist“, erklärte der Chef des Jugendamtes. In jedem Fall werde man die neue Planung „frühestmöglich“ vorstellen, im Jugendhilfeausschuss und dann auch im Bezirksbeirat.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 17.04.2019

Veröffentlicht am 17.04.2019

- Zum Seitenanfang.