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geboren 1960 in Karlsruhe, verheiratet, wohnhaft seit 1985 in Wallstadt

Ausbildung/Beruf
Abitur, Studium Biologie an der TU Karlsruhe
Tätig als Assistentin der Geschäftsleitung in Einzelhandelsunternehmen Ausbilderin, Prüferin IHK Rhein-Neckar

Engagements
Stellvertretende Vorsitzende SPD OV Wallstadt,
Vorstandsmitglied Interessengemeinschaft Wallstadter Vereine, Wahlhelferin, Beirat Quartier Q 6 Q7, Beirat Max-Hachenburg-Schule

Das ist mir wichtig
Als Kandidatin der SPD vertrete ich deren soziale Grundprinzipien. Ich möchte dazu beitragen, unsere Demokratie zu erhalten und zu stärken.
Mannheim ist meine Heimatstadt, in der ich gerne lebe und mich wohlfühle. Deshalb möchte ich Verantwortung übernehmen, mich einbringen und aktiv bei der Gestaltung und Weiterentwicklung von Mannheim mitarbeiten: Für ein gerechtes und soziales Miteinander.

Ich möchte durch mehr Bürgernähe der Politikverdrossenheit entgegenwirken und mich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger, speziell auch in Wallstadt, einsetzen.
Besonders am Herzen liegen mir Sicherheit und Ordnung, Bildung und Ausbildung sowie Erhalt und Unterstützung unseres vielfältigen Kultur- und Sportangebots.

Ich mag
Wallstadt, Theater, Fußball, Gartenarbeit, Handarbeiten,
Spaziergänge am Neckarkanal

Veröffentlicht am 05.05.2019

Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich der Wallstadter Rathausplatz von seiner schönsten Seite. Gern nahmen die Wallstadterinnen und Wallstadter die Einladung des SPD-Ortsvereins zum „Maihock“ an. Viele kamen gezielt, andere ließen sich spontan von der gemütlichen Atmosphäre anlocken. Bei Freibier vom Fass und, wer mochte, auch Maibock kam man schnell miteinander ins Gespräch. Auch mit den SPD-Gemeinderatskandidatinnen und –kandidaten von der Vogelstang und aus Wallstadt, die diese Gelegenheit auch nutzen konnten, sich den Gästen persönlich vorzustellen. Ein rundum gelungener 1. Mai.

 

Veröffentlicht am 01.05.2019

Wallstadt Bezirksbeirat kritisiert erneut Mangel an Plätzen für die Kinderbetreuung / Noch keine neue Bedarfsplanung

„Pflichtaufgabe nicht erfüllt“

17. April 2019 Autor: Peter W. Ragge (pwr)


Auch der Neubau des Katholischen Kindergartens Edith Stein (hier ein Archivbild) hat das Problem der fehlenden Betreuungsplätze nicht ganz gelöst.
© prosswitz
Christel Spohni (SPD) wusste von einer „Mutter, die mit den Nerven am Ende ist, weil sie keinen Platz findet“: Erneut beschäftigte sich der Bezirksbeirat Wallstadt mit Lücken bei der Kinderbetreuung. „Wir hatten schon weitaus schlimmere Zustände, aber es gibt immer noch eine Unterdeckung“, kritisierte SPD-Sprecher Thorsten Schurse und verwies auf den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz: „Da hat die Kommune eine Pflichtaufgabe nicht erfüllt!“
Dem widersprach aber Peter Schäfer, der Leiter des Jugendamtes. „Der Rechtsanspruch bezieht sich nicht auf den Wohnort, sondern ist eine gesamtstädtische Aufgabe“. Nach dem Stand am letzten Stichtag, dem 1. Januar, gebe es in Wallstadt im Krippenbereich eine Versorgungsquote von 31,1 Prozent und neun unversorgte Babys. Beim Kindergarten liege die Versorgungsquote bei 94,3 Prozent. Den elf unversorgten Kindern stünden aber 21 freie Plätze in den Einrichtungen gegenüber, sagte Schäfer.

Zugleich stellte der Amtsleiter klar, dass „unversorgt“ nicht immer bedeute, dass das jeweilige Kind gar nicht untergekommen sei. „Es ist nur unter Umständen nicht in dem Kindergarten, den die Eltern sich wünschten, oder nicht für die gewünschte zeitliche Dauer – also etwa kein Ganztagsplatz“. Und gerade „die Nachfrage nach Ganztagesplätzen ist das Thema“, wusste Schäfer.


Personal fehlt


Das bekräftigte Christel Spohni mit einem konkreten Beispiel wie auch ein Bürger, der sich zu Wort meldete und seine Probleme schilderte. Wer etwa außerhalb von Mannheim arbeite und auf den Öffentlichen Personennahverkehr angewiesen sei, habe schon Probleme, bei einer Ganztagsbetreuung seinen Nachwuchs rechtzeitig abzuholen. „Die Politik fordert doch immer flexible Arbeitszeiten, aber die Kindergärten sind nicht darauf ausgelegt“, kritisierte er. „Es wäre schon viel gewonnen“, meinte er, wenn man die vorhandenen Einrichtungen einfach länger öffne.


„Aber oft ist auch die Fachkräftegewinnung der Knackpunkt“, entgegnete da Raymond Fojkar, Stadtrat der Grünen. Er erinnerte daran, dass bereits bei der Wallstater Bezirksbeiratssitzung im Januar die Leiterin des katholischen Kinderhauses Edith Stein geschildert habe, wie sehr ihr Mitarbeiter fehlen. „Daran hängt es oft“, bekräftigte die Sitzungsleiterin, SPD-Stadträtin Claudia Schöning-Kalender.


Wer in Einzelfällen Probleme habe, könne sich an die „Servicestelle Eltern“ wenden, informierte Peter Schäfer auf Anfrage der CDU-Bezirksbeiräte Martin Dubbert und Rüdiger Löb. Die versuche, freie Plätze in anderen Stadtteilen zu vermitteln. Zudem suche die Stadt weiter Angebote zur Kindertagespflege (KTP). Da seien in Wallstadt aktuell drei Personen tätig, die in ihrem eigenen Haushalt insgesamt elf Plätze (Teilzeit- und Vollzeitplätze) anbieten. Ab September würden drei Plätze im Krippenbereich frei. Kindertagespflege in anderen Räumen als Privathaushalte gebe es derzeit in Wallstadt nicht.
Hoffnung auf Neubau oder Erweiterung bestehender Kindergärten in Wallstadt konnte Schäfer den Bezirksbeiräten nicht machen. Zwar sei eine neue Bedarfsplanung vorgesehen, so der Amtsleiter. Eine wesentliche Grundlage stelle die Bevölkerungsprognose der kommunalen Statistikstelle bis zum Jahr 2038 dar.


Die habe zwar ursprünglich im Frühjahr beschlossen und veröffentlicht werden sollen, doch das sei „bisher nicht erfolgt“, so Schäfer: „Wir hängen da etwas in der Schleife“, räumte er ein. Man müsse das dann aufbereiten und werde sowohl gesamtstädtisch als auch stadteilbezogen festlegen, was fehle. „Und dann muss man sehen, was personell möglich und finanziell leistbar ist“, erklärte der Chef des Jugendamtes. In jedem Fall werde man die neue Planung „frühestmöglich“ vorstellen, im Jugendhilfeausschuss und dann auch im Bezirksbeirat.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 17.04.2019

Veröffentlicht am 17.04.2019

Presseecho; Noch Geld im Topf :

Wallstadt Bezirksbeirat hat eigenes Budget

Noch Geld im Topf

17. April 2019 Autor: pwr

6200 Euro kann der Bezirksbeirat Wallstadt in diesem Jahr noch ausgeben. Darauf wies Bürgerdienstleiter Frank Kassner in der öffentlichen Sitzung des Gremiums hin. Der Gemeinderat hat 2008 beschlossen, den Bezirksbeiräten der 17 Stadtbezirke einen jährlichen Gesamtbetrag von 200 000 Euro als sogenanntes „Stadtbezirksbudget“ zur Verfügung zu stellen, die sie nach eigener Priorität verteilen dürfen. In Wallstadt sind pro Jahr 6245 Euro im Topf.
Nachdem der „MM“ im Januar darüber berichtete, habe es „eine Antragsflut“ gegeben, sagte Kassner. Bewilligt wurden beispielsweise eine Unterstützung der Interessengemeinschaft Wallstadter Vereine (IWV) für den Neujahrsempfang, die Pfarrgemeinde Christ-König erhielt Geld für ein Videoprojekt, der Sängerkreis für ein besonderes Konzert, ebenso die Jugendfeuerwehr Wallstadt sowie die Bürgerinitiative für ein Kultur- und Sportzentrum für vorbereitende Planungen. Dafür wurden aber auch viele nicht verausgabte Mittel aus den Vorjahren verwendet, so dass nun noch Mittel zur Verfügung stehen.
Aufgelöst hat der Bezirksbeirat eine Rückstellung für den Kauf einer Geschwindigkeitsanzeige, die in den Verkehrsworkshops gefordert worden war, aber letztendlich dann doch über die Vorhabenliste der Stadt finanziert wurde. Im Rathaus und auf der Internetseite der Stadt (mannheim.de) gibt es Anträge, über die der Bezirksbeirat jeweils nichtöffentlich entscheidet. pwr

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 17.04.2019

Veröffentlicht am 17.04.2019

Wallstadt Bezirksbeirat will Verkehrskonzept für Storchenstraße

„Chaotische“ Lage am Vogelstangsee

12. April 2019 Autor: Peter W. Ragge (pwr)

„Das ist brandgefährlich“, beklagte ein Anwohner im Bezirksbeirat Wallstadt: Zugeparkte Gehwege, auf die Gehwege ragende Büsche, zu enge Zufahrten für Feuerwehr und Rettungsdienste – an der Storchenstraße auf der Wallstadter Seite vom Vogelstangsee sei es für Fußgänger wie Autofahrer „schlimm“. Der Kommunale Ordnungsdienst kontrolliere nur dann, wenn Berufstätige nicht zu Hause seien.

Der Bezirksbeirat war sich darin einig, dass etwas passieren muss. „Die Verkehrs- und Parksituation in der Storchenstraße hat sich zu teilweise chaotischen Verhältnissen entwickelt“, begründeten die Bürgervertreter den Antrag, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen.

Lärm vom Spielplatz

„Insbesondere fehlen Parkplätze – auch für die Ausflügler am Vogelstangsee“, so das Gremium. Sie erbaten parteiübergreifend von der Verwaltung Vorschläge, „die für mehr Sicherheit, ordnungsgemäßes Parken insbesondere am See und Sauberkeit sorgen“, so der Antrag. Die Parkplätze am Vogelstangsee sollten beidseits der Römerstraße, von der Storchenstraße aus am dortigen Seeparkplatz, von der Klingenberger Straße aus (vor der Römerstraße) und von der Römerstraße aus (Höhe Wasserturm) ausgeschildert werden, schlugen die Bezirksbeiräte unter anderem vor.

„Die Verwaltung muss aber für den gesamten Bereich ein Konzept entwickeln“, forderte CDU-Sprecher Martin Dubbert. Doch die Stadtverwaltung lehnte es ab, das Thema auf die Tagesordnung zu nehmen. Das bedürfe „einer sorgfältigen Planung sowie Rücksprachen mit den zuständigen Fachbereichen“, was man „aufgrund des benötigten Zeitaufwandes“ nicht bis zur Sitzung schaffe. Nun soll es einen Ortstermin mit dem Bezirksbeirat geben.

Wenig Hoffnung machte die Stadt dem Vorortgremium wegen eines zweiten Ärgernisses aus dem Bereich des Neubaugebiets Wallstadt-Nord. Das betrifft den Spielplatz in der Storchenstraße 37. Anwohner klagen da immer wieder über Lärm – nicht von kleinen Kindern, sondern durch „zweckentfremdenden Nutzung der Metall-Rutschbahn durch Skater oder als Trommelersatz“, so der Bezirksbeirat in seinem Antrag. Doch keine Chance: „Eine Verhinderung der zweckentfremdenden Nutzung sowie eine Lärmdämmung der Rutschbahn ist durch bautechnische Maßnahmen nicht möglich, ohne den Spielwert zu gefährden“, erhielt das Vorortgremium als schriftliche Absage. Lediglich die drei Sitzbänke würden entfernt, zwei davon weiter weg von der Wohnbebauung auf der gegenüberliegenden Spielplatzseite wieder aufgebaut.

Thorsten Schurse (SPD) fragte noch, weshalb es plötzlich am Carl-Benz-Seniorenheim in Wallstadt-Nord eine Parkzeitbegrenzung von einer Stunde gebe. Das, so gab er zu Bedenken, reiche den Angehörigen oft nicht für Besuche der dort lebenden Menschen. Das, so informierte Sitzungsleiterin Claudia Schöning-Kalender, sei „nur provisorisch geschehen auf Antrag einer Bürgerin, die dort be- und entladen muss“. Warum das Stadtteilgremium nicht einbezogen oder wenigstens informiert wurde, konnte sie aber auch nicht sagen.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 12.04.2019

Veröffentlicht am 12.04.2019

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