[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

.

Ortsverein Mannheim-Wallstadt :

Herzlich willkommen auf den Seiten der SPD Wallstadt Wir bieten Ihnen hier einen Überblick über die Arbeit der SPD Wallstadt. Sie finden hier die Termine, die aktuellen Projekte und Ihre Ansprechpartner der SPD in Wallstadt.

SPD-Mitglieder treffen sich:
immer am 1. Donnerstag im Monat außer August.

Am 3. Oktober findet traditionell unser Herbstfest statt.

 

 Ich möchte in Mannheim Gemeinderätin werden, weil:

 - ich die Stadt, in der ich lebe, mitgestalten will

- ich Verantwortung übernehmen will für die Entwicklung meiner Stadt

- ich mich für Teilhabe aller Menschen in der Stadtgesellschaft einsetze

- ich mich wohl fühle in Mannheim und dafür etwas zurückgeben will.

 Mein beruflicher / fachlicher Hintergrund:

Ich bin promovierte Kulturwissenschaftlerin, besondere Schwerpunkte in Studium und Beruf waren und sind die Themen Zusammenleben sozial und gerecht gestalten, interkulturelles Zusammenleben, Geschlechtergerechtigkeit/Frauenrechte. Seit fast 15 Jahren leite ich das Mannheimer Frauenhaus, daraus ergibt sich ein besonderes Gewicht im Aufgabenfeld „Gewalt gegen Frauen verhindern“.

 

Meine persönlichen Kompetenzen:

Neben den beruflich-fachlichen Kompetenzen ist das vor allem Mehrsprachigkeit (Türkisch, Englisch, Russisch (eingeschränkt, weil kaum praktiziert), Sprachfähigkeit in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten, hohe Einsatzbereitschaft ohne Verknüpfung mit Karrierezielen gute Vernetzung im Bereich der Träger der öffentlichen Wohlfahrt gut vernetzt, guter Zugang zu großen Teilen der türkischen Community.

 

Meine Schwerpunkte in der Kommunalpolitik:

Gern wie bisher: geschlechtergerechte Politik und Stadtentwicklung; Sicherheit und Ordnung; Soziales und Arbeit/Wirtschaft; Kontakt und Austausch mit Wohlfahrtsverbänden und kleinen freien Trägern.

 

Zum Ende der nächsten Wahlperiode im Jahr 2024 stelle ich mir für Mannheim folgende Situation vor:

Wir haben eine erfolgreiche BUGA hinter uns. Mannheim hat wieder eine/einen SPD-Oberbürgermeister/in und die SPD ist die stärkste Fraktion im GR. Die AfD ist draußen. Die Charta zur Gleichstellung von Männern und Frauen auf kommunaler Ebene ist umgesetzt. Die 17 Nachhaltigkeitsziele sind Grundlage der strategischen Ziele Mannheims und damit auch Grundlage der Haushaltsaufstellung. Wir haben ein komplett fertiges Glückstein-Quartier, Kepler-Quartier, das Columbus-Quartier mit Gewerbe ist angebunden an die Stadtstraße 38. Das Nationaltheater ist saniert, das Technische Rathaus ist gebaut, die neuen Geschwister-Scholl-Schulen sind gebaut, Wallstadt hat ein Sport- und Kulturzentrum, ein gutes und ausreichendes Kinderbetreuungsangebot ist im ganzen Stadtgebiet vorhanden und es gibt genügend bezahlbaren Wohnraum in Mannheim.

 

Veröffentlicht am 01.04.2019

Als Gemeinderat möchte ich vor allem die Stadtentwicklung voranbringen bei Energie/Umwelt-/Verkehrsthemen und dem Wohnen.

Für eine zukunftsfähige Stadt braucht die soziale Gerechtigkeit auch hier ganz besonderes Gewicht!

Bis 2024 müssen für Mannheim wichtige Entscheidungen fallen, etwa zu Nahverkehrsplan und Mobilität in der Stadt, zum Bahnknoten Mannheim, zum Klimaschutz, zur weiteren Konversion und zur Nutzung des dann Ex-Buga-Geländes.

 

Persönliches geb. 1969 in Duisburg-Hamborn, verheiratet, drei Kinder, katholisch - sorgfältig, analytisch, sachorientiert, konfliktfähig, empathisch, kommunikativ, ausdauernd

 

Ausbildung / Beruf

Umweltphysiker, Studium in Duisburg und Heidelberg, während des Studiums viele sehr unterschiedliche Jobs, 1988 - 1996 Katastrophenschutzhelfer im Deutschen Roten Kreuz, 1996 - 1998 Arbeitssuche und Weiterqualifizierungen,
Finanzierung der Familie durch gleichzeitige Tätigkeit als Nachhilfelehrer/ Versicherungsvertreter/ Betreuer eines Jugendtreffs.

1998 - 1999 Trainee und Anwendungsentwickler bei IBM-Tochter, 1999 - 2005 IT-Berater bei der PCO GmbH in Mannheim – dies 2000 und 2002 in Teilzeit zur Kinderbetreuung während Ausbildungszeiten der Ehefrau, seit 2005 Berater für Outputmanagement-Prozesse in der Energiebranche bei einer Mitarbeiter-Beteiligungs-AG, Dienstsitz Mannheim, hier auch seit 2016 Mitglied des Aufsichtsrats

 

Politische Schwerpunkte: Verkehr/Umwelt/Klima sowie Familien/Jugend/Bildung 

01.03.1987 SPD-Beitritt, bis 1991 Vorstand Jusos Duisburg–Nord,
1991 - 1994 Vorstand Juso-HSG Heidelberg, Delegierter Verkehrsausschuss Landes-ASten-Konferenz BaWü, Mitglied Studentenwerksausschuss,
Redakteur Heidelberger Blätter; Einsatz für die Einführung des Studi-Tickets und Verbesserung der Wohnsituation Studierender, 1993 - 2000 SPD Ortsverein Leimen-St. Ilgen – Gemeindebeirat, Kreisdelegierter, Einsatz für Verkehrs- und Jugendpolitik, insb. Integration jugendlicher Spätaussiedler und Radverkehrskonzept, seit 2001 SPD Ortsverein Wallstadt: intensive OV-Arbeit
in verschiedenen Funktionen, 2005 und 2008 Gründung von themenspezifischen Arbeitskreisen von Mannheimer SPD-Mitgliedern:
AK Steuerpolitik und AK Klima und Umwelt, seit 2011 Zielgruppenverantwortlicher für die Umweltverbände des SPD Kreisverbands Mannheim, seit 2016 Mitglied im Forum Stadtentwicklung der SPD Mannheim und der Fraktions-Arbeitsgruppe zu Verkehrsthemen, seit 2005 Bezirksbeirat Wallstadt, seit 2017 Sprecher der SPD-Bezirksbeiräte, Ausschussvertreter für Wallstadt in Gemeinderatsausschüssen (seit 2014 Ausschuss für Umwelt und Technik, seit 2018 zusätzlich Hauptausschuss)

 

Mitgliedschaften / Arbeit in Vereinen und Organisationen

seit 1987 Deutsches Rotes Kreuz, seit 1994 IG Metall (zuvor GEW), seit 2009 SGK (Vorstandsmitglied SGK Mannheim seit 2013), seit 2011 VdK, seit 2012 AfA, seit 2013 AWO, seit 2018 selbstaktiv,

2002-2012 im Schulhofprojekt Wallstadt verantwortlich für Sponsoring/Mittelbeschaffung im Umfang von € 120.000 von privaten Unterstützern und Stiftungen,

Gründer Vereine Umweltforum Mannheimer Agenda 21, Metropolsolar Rhein-Neckar, 100Pro Energiewende Mannheim sowie stadtmobil rhein-neckar GmbH (heute AG), seit 2014 Mitglied im Beirat der Klimaschutzagentur Mannheim für das Umweltforum, seit 2018 alleinvertretungsberechtigter Vorstand des Umweltforums Mannheimer Agenda 21 (Dachverband von 16 Mannheimer Umweltverbänden)

Veröffentlicht am 30.03.2019

geboren 1960 in Karlsruhe, verheiratet, wohnhaft seit 1985 in Wallstadt

Ausbildung/Beruf
Abitur, Studium Biologie an der TU Karlsruhe
Tätig als Assistentin der Geschäftsleitung in Einzelhandelsunternehmen Ausbilderin, Prüferin IHK Rhein-Neckar

Engagements
Stellvertretende Vorsitzende SPD OV Wallstadt,
Vorstandsmitglied Interessengemeinschaft Wallstadter Vereine, Wahlhelferin, Beirat Quartier Q 6 Q7, Beirat Max-Hachenburg-Schule

Das ist mir wichtig
Als Kandidatin der SPD vertrete ich deren soziale Grundprinzipien. Ich möchte dazu beitragen, unsere Demokratie zu erhalten und zu stärken.
Mannheim ist meine Heimatstadt, in der ich gerne lebe und mich wohlfühle. Deshalb möchte ich Verantwortung übernehmen, mich einbringen und aktiv bei der Gestaltung und Weiterentwicklung von Mannheim mitarbeiten: Für ein gerechtes und soziales Miteinander.

Ich möchte durch mehr Bürgernähe der Politikverdrossenheit entgegenwirken und mich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger, speziell auch in Wallstadt, einsetzen.
Besonders am Herzen liegen mir Sicherheit und Ordnung, Bildung und Ausbildung sowie Erhalt und Unterstützung unseres vielfältigen Kultur- und Sportangebots.

Ich mag
Wallstadt, Theater, Fußball, Gartenarbeit, Handarbeiten,
Spaziergänge am Neckarkanal

Veröffentlicht am 29.03.2019

Presseecho; Sauberkeit in Wallstadt :

Sauberkeit – in allen Umfragen in der Bürgerschaft steht das Thema stets weit oben in der Dringlichkeitsskala. Hunderte von Menschen bewiesen jetzt wieder einmal bei der Aktionswoche „Putz deine Stadt heraus“, dass sie die Sache auch selbst in die Hand nehmen und Verantwortung zeigen für eine saubere Stadt.

Auf der Vogelstang hatte der Bürgerverein an die Müllsäcke gerufen. Dem Aufruf von Gunter U. Heinrich, dem Vorsitzenden des Bürgervereins, kamen rund 20 Helfer nach, gemeinsam räumte man entlang der Straßenbahnlinie, vor dem Jugendhaus und auf Parkplätzen viel Unrat weg. Heinrich: „Es ist mehr geworden als in zurückliegenden Jahren“. Die Modellbauer aus dem Bürgerverein putzten das Gelände um die Seen und die Gewässer.

Auch der SPD-Ortsverein Vogelstang war aktiv, vier Genossen säuberten in ihrem Stadtteil die Flächen entlang der Straßenbahnschienen. Am Ende des schweißtreibenden Einsatzes war eine stattliche Menge Dreck und Abfall in den Säcken – „unter anderem ein Fahrradkorb, eine Gymnastikmatte und vor allen Dingen sehr viel Plastikmüll“, wie Tanja Sievers, die stellvertretende Vorsitzende, berichtete.

In Käfertal machten sich fünf Mitglieder der CDU an die Arbeit. Die Käfertäler Christdemokraten sind schon seit Jahren regelmäßig dabei – diesmal sogar vor dem offiziellen Start. Ihr Einsatzgebiet war das Umfeld des Rathauses, die nähere Umgebung sparte man freilich nicht aus. Chris Rihm: „Jeder regt sich über den Müll auf Straßen und Plätzen auf. Dabei sollten sich viele an die eigene Nase fassen, schließlich sind es letzten Endes wir alle, die Müll produzieren“.

Kippen neben Mülleimern

Auch die SPD in Käfertal griff einmal mehr zu den Müllsäcken. Im Blick hatten die Sozialdemokraten vor allem den Rathausplatz und die anliegenden Straßen. „Erstaunlich ist, wie viele Zigarettenkippen und Unrat direkt neben die Abfalleimer geworfen werden“, stellte die Käfertaler SPD-Chefin Melanie Seidenglanz ernüchtert fest und appellierte an die Bürger, den Müll doch bitte nicht einfach achtlos auf die Straße zu werfen.

Der Siedlergesangverein Freundschaft hatte in Käfertal einmal mehr 19 Mitglieder zusammengetrommelt, um Dreck und Müll auf der öffentlichen Fläche zwischen dem Friedhof und der Lampertheimer- und der Waldstraße den Garaus zu machen – und soziales Engagement zu zeigen im Stadtteil. Auch die SGV-Mitglieder mussten feststellen, dass der Schmutz – vor allem Verpackungen von Lebensmitteln – nicht weniger wird. „Warum lässt die Stadt nicht die völlig verwahrlosten Brombeerhecken dort niederschneiden, in denen sich schon seit Jahren Plastikplanen von den umliegenden Feldern verhakt haben“, hätten sich viele Mitglieder gefragt, wie SGV-Schriftführerin Jutta Schmitt schreibt. Als kleines und wohlschmeckendes Dankeschön gab es ein kräftiges Frühstück für die SGV-Putzkolonne.

Glas im Brunnen

In Feudenheim rückte der Ortsverband der CDU aus mit den orangefarbenen Säcken, schon traditionell sind die Christdemokraten bei der Putzwoche im Einsatz. Nach knapp anderthalb Stunden hatte man den Rathausplatz geputzt, doch der Zustand des Rathausbrunnens sorgte bei Alexander Fleck, dem Ortsvorsitzenden, für Unverständnis. Er war eigens in den Brunnen geklettert und hatte dort drinnen zerbrochene Glasflaschen, Laub und übrig gebliebene Feuerwerkskörper gefunden und herausgeholt: „Unser Brunnen ist doch kein Mülleimer“. Anschließend schmückte man den Platz farbenfroh mit Blumen, die Gärtner Karl Hoffmann gespendet hatte.

Der Ortsverband der CDU Wallstadt und Vogelstang griff auch zu Zangen, Besen und Säcken und sammelte eine Menge Müll auf den Fahrbahn-Grünstreifen entlang der Siebenbürger Straße zwischen beiden Stadtteilen, bevor man sich dann noch Feldwege vornahm. Dutzende von Wodka-, Bier-, Cognac und Schnapsflaschen – teilweise noch gefüllt – klaubte man aus Gebüschen, aber auch zwei PC-Monitore, ein Katzenbaum und diverse Autoteile waren dabei. Der Einsatz „soll bei den Bürgern aus den Stadtteilen das Bewusstsein für eine saubere Stadt stärken, so der Ortsvereins-Vorsitzende Bernd Kupfer.

Die Wallstadt SPD forderte per Plakat die Bürger zur gemeinsamen Putzaktion auf dem Rathausplatz. auf. Dann nahmen sich mehrere Kleingruppen Kinderspielplätze, und Zufahrtstraßen zur Umgehung vor. „Insgesamt konnten wir feststellen, dass Wallstadt sehr sauber ist,“ so Stadträtin Claudia Schöning-Kalender. „Allerdings klagte das Team, das sich die Zufahrtstraßen vorgenommen hatte, über starke Verschmutzung der Straßenränder. Hier sollte die Stadt mehr ein Auge drauf haben,“ forderte sie.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 05.04.2019


 

Veröffentlicht am 28.03.2019

Wallstadt Stadt stoppt Pläne für Fläche an der Amorbacher Straße wegen Suche nach einem Standort für das Kultur- und Sportzentrum / Bezirksbeirat lehnt die Idee ab

Vorerst keine Wohnungen auf Kerweplatz

05. April 2019 Autor: Peter W. Ragge (pwr)

Derzeit Parkplatz, doch eigentlich sollte schon die Wohnbebauung begonnen haben: die Fläche an der Ecke Amorbacher Straße/Mosbacher Straße in Wallstadt, auch alter Kerweplatz genannt.

© Rittelmann

Die Stadt hat die geplante Wohnbebauung auf dem alten Wallstadter Kerweplatz in der Amorbacher Straße vorläufig gestoppt. Das bestätigte ein Sprecher des Baudezernats auf Anfrage des „MM“. „Hintergrund sind die Überlegungen zum Neubau eines Vereinszentrums“, erklärte er. Man habe die Bebauung „zurückgestellt, um das Areal in die Standortprüfung einbeziehen zu können“. Das stößt aber auf heftigen Widerstand im Bezirksbeirat, der am Mittwoch, 10. April, bei seiner öffentlichen Sitzung im Evangelischen Gemeindehaus darüber reden will.

Hohe Zahl an Interessenten“

Auf dem 5412 Quadratmeter großen Areal parken momentan Autos und besonders viele Wohnmobile. Der Platz hat davon seinen Namen, dass hier bis in die 1980er Jahre Schausteller Fahrgeschäfte aufbauten. Der Spielplatz, teils zugewuchert, steht meist leer. Das Pumpwerkhäuschen, 2007/08 als Jugendtreff im Gespräch, ist längst abgerissen. Lange war dessen Fläche eingezäunt.

Vor ein paar Tagen rückten Bauarbeiter an – Nachbarn dachten schon, die lange geplante Bebauung ginge los. Aber man habe nur „im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht Bodenvertiefungen aufgefüllt und den Platz planiert“, so ein Sprecher der Stadt. Dadurch habe der Bauzaun entfernt werden können.

2015 fiel nämlich die Entscheidung, dass hier Wohnbebauung entstehen soll. Geplant sind sieben Wohneinheiten mit drei Einzelhäusern zur Grünfläche an der Buchener Straße hin und in der Mitte vier Doppelhaushälften. 2015 hieß es vom Vertreter der Stadt im Bezirksbeirat, man rechne mit eineinhalb bis zwei Jahren bis zum Baubeginn.

Dann begann das übliche Verfahren. Der Entwurf des Bebauungsplans wurde vom Gemeinderat im Mai 2017 gebilligt. Es folgte die Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden. Der Satzungsbeschluss, womit der Plan rechtskräftig wird, „war Ende 2017/Anfang 2018 vorgesehen“, so der Sprecher: „Dann wäre Anfang 2019 ein Beginn der Erschließungsarbeiten möglich gewesen“.

Plötzlich habe sich aber herausgestellt, dass es Probleme bei der Versickerung von Regen geben könnte. „Hierzu mussten geeignete Flächen lokalisiert sowie fachgutachterlichen Untersuchungen durchgeführt werden“, so der Sprecher. Das dauerte bis Sommer 2018. Im Herbst 2018 sollte zwar der Plan endgültig genehmigt werden, doch habe man das „zurückgestellt“.

Nach Angaben des Sprechers „ist eine hohe Anzahl an Interessenten für Bauplätze im Stadtteil Wallstadt vorgemerkt“. Verkaufen werde die Stadt die Grundstücke aber erst, „wenn der Bebauungsplan beschlossen wurde und die Erschließung durchgeführt ist“, sagte er. Das könne man erst angehen, „wenn die Standortsuche für das Vereinszentrum abgeschlossen ist“. Derzeit erstelle die Verwaltung ein Anforderungsprofil für den Neubau. Ob die Amorbacher Straße als Standort in Frage kommt, „lässt sich erst beurteilen, wenn ein grobes Raumkonzept vorliegt“, so der Sprecher: „Seine integrierte Lage macht ihn jedoch interessant, da im Stadtteil nicht viele solcher Standorte verfügbar sind.“

Absolut ungeeignet“

„Der Bezirksbeirat in Wallstadt wurde weder eingebunden noch informiert“, kritisiert CDU-Sprecher Martin Dubbert. Der Standort sei „für ein Kultur- und Sportzentrum absolut ungeeignet“, verweist Dubbert auf drohenden nächtlichen Lärm für Anwohner und fehlende Parkplätze. „Eine weitere Verkehrszunahme kann den Anliegern nicht zugemutet werden“, so Dubbert.

CDU-Stadtrat Bernd Kupfer hat auch reagiert, gleich eine Anfrage an die Verwaltung für die Gemeinderatssitzung eingebracht. „Hier wird ohne Not ein für die wohnungswirtschaftliche Entwicklung in Mannheim wichtige und geeignete Fläche in Frage gestellt“, kritisiert er. Schließlich habe der Gemeinderat für dieses Areal einstimmig Wohnungsbau beschlossen. Für ihn ist „nicht mehr nachvollziehbar, warum das Verfahren so lange verzögert wird“, so Kupfer.

Das sehen auch die Wallstadter SPD-Bezirksbeiräte so. Der Standort sei „für Feuerwehrhaus wie für Kultur- und Sportzentrum ungeeignet“, so ihr Sprecher Thorsten Schurse: „Eine weitere Prüfung erübrigt sich und würde womöglich die Abläufe verzögern, geeignete Orte für die beiden dringend benötigten Bauten zu finden“, so Schurse. Vielmehr unterstütze die SPD nach wie vor die Wohnbebauung. „Für eine Veranstaltungshalle fehlen Parkmöglichkeiten und sowohl Mosbacher- als auch Römerstraße sind bereits heute stark befahrene Durchgangsstraßen“, so Schurse: „Eine weitere Verkehrszunahme kann den Anliegern nicht zugemutet werden“.

Darin sind sich SPD und CDU mit Manuela Müller, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Wallstadter Vereine (IWV), einig: „Der Platz passt gar nicht, da ist das nicht realisierbar“, erinnert sie an die Diskussion um den Jugendtreff. Die Fläche sei viel zu klein, es fehlten Parkplatze. Fortschritte beim Ziel, ein Kultur- und Sportzentrum zu erreichen, sieht sie derzeit nicht: „Wir haben gerade Stillstand!“, beklagt Müller.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 05.04.2019


 

Veröffentlicht am 28.03.2019

RSS-Nachrichtenticker :

- Zum Seitenanfang.